Antisemitismus und Nazi-Regime – Spurensuche in der Weststadt

Sonntag, 25. Januar 2026, 15:00 Uhr

Anlässlich des Holocaust-Gedenktags laden die SPD Bonn-West und Poppelsdorf sowie die Deutsch-Israelische Gesellschaft am Sonntag, 25. Januar 2026, um 15 Uhr zu einem historischen Rundgang durch die Bonner Weststadt ein.

Der Rundgang beginnt an der ehemaligen Gestapo-Außenstelle Bonn (Kreuzbergweg 5, 53115 Bonn). Jonas Blum, Mitarbeiter der Gedenkstätte Bonn, beleuchtet an sechs Stationen – darunter das Anatomische Institut der Universität Bonn, die ehemaligen Wesselwerke sowie mehrere Stolpersteine – die Rolle der Universität in der NS-Zeit, Zwangsarbeit, Denunziation und die Verfolgung religiöser Minderheiten.

Im Mittelpunkt stehen dabei auch konkrete Lebensgeschichten: das Schicksal des renommierten Mathematikers Felix Hausdorff, des Leiters der Bonner Zeugen Jehovas Robert Arthur Winkler sowie des Ausnahmepianisten Karlrobert Kreiten, der Opfer einer Denunziation wurde.

Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden zur Unterstützung der Erinnerungsarbeit sind willkommen.

  • Station 1 (Treffpunkt): Kreuzbergweg 5, 53115 Bonn (Gestapo-Stelle; Rolle der Gestapo und Verfolgung durch das NS-Regime)
  • Station 2: Anatomisches Institut (Rolle der Universität, Zwangsarbeit)
  • Station 3: Katzenburgweg (Wessel-Werke; Zwangsarbeit)
  • Station 4: Hausdorff Center for Mathematics (Felix Hausdorff)
  • Station 5: Endenicher Straße 58 (Robert Arthur Winkler, Verfolgung von Zeugen Jehovas)
  • Station 6: Endenicher Straße 40 (Karlrobert Kreiten, Denunziation)
  • Bei Bedarf: Klöckner-Möller, heute EATON (Zwangsarbeit)